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 Passengers

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DoomschOfGallifrey
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Distrikt 4
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280816
BeitragPassengers

Passengers







Wer? Jennifer Lawrence (Katniss Everdeen), Chris Pratt

Was? Sci-Fi-Abenteuer unter der Regie von Morten Tyldum

Wann?

Kinostart (Deutschland): 05.01.2017




I O U

Jeden Tag eine lila Tat.
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Passengers :: Kommentare

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Re: Passengers
Beitrag am Mo 2 Jan 2017 - 21:53 von Lilly Rush
Klingt, als hätte ich dieses Jahr endlich mal wieder die Chance, ins Kino zu kommen. Hab schon Ausschnitte im TV gesehen, da krieg ich Lust auf mehr.
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Re: Passengers
Beitrag am Do 19 Jan 2017 - 11:00 von Lilly Rush
War gestern abend im Kino, den Film gucken. Echt klasse, das Geld für die Karte hat sich voll gelohnt.
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Re: Passengers
Beitrag am Do 19 Jan 2017 - 12:37 von Wehwalt
Ja, ich fand den Film auch klasse. Erstmal die SF-Handlung: Alles Sachen, die wir technisch nicht machen können, aber nicht unvolrstellbar sind. Trotzdem eine ziemlich "irdische" Handlung: Also nicht irgendwelche unverstehbaren Waffen, wo eine immer ein bißchen lauter knallt und tödlicher ist als die vorige, bis dann einer mit einem leuchtenden Schwert kommt und sowieso unbesiegbar ist ... Also echt kein StarWars-Schmarren oder so. Wirklich spannende Handlung, in der Menschen mit einer unvorhersehbaren Situation konfrntiert werden.

Es gibt eigentlich nur 3 Schauspieler, und eine davon ist Jennifer. Und sie ist einfach die Größte. Es paßt jede darstellerische Nuance - ob sie verliebt, gekränkt, eingeschnappt oder trauernd ist: alles stimmt.
Mag ja sein, es ist einfach auch ein gutes Drehbuch. Trotzdem: Wenn man sie sieht, denkt man nie: So würde jetzt kein Mensch reagieren. Sondern was sie darstellt, das wirkt echt - selbst in unglaubwürdigen Situationen.
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Re: Passengers
Beitrag am Mi 12 Jul 2017 - 8:18 von DoomschOfGallifrey
Schönen guten Morgen - ich hab mir Passengers jetzt endlich mal angeschaut und ich muss sagen ... meh.
Das war ... langweilig.
Der Trailer hat den Film wirklich spannend aussehen lassen und dann ... joa.

Das wird jetzt vielleicht was Längeres und ich bewege mich in Spoilergebiet. You have been warned.

Die erste Stunde fand ich furchtbar langweilig. Chris Pratt rennt alleine da rum und ich hab an sehr vielen Ecken Potential gesehen, aber mir hat irgendwie die Verbindung zu diesem Charakter gefehlt. Die hat der Film nicht rübergebracht (bis auf die Szene, wo er in der Schleuse steht und kurz davor ist, sich in den Weltraum werfen zu lassen, das war sehr cool).
Dann wacht Jennifer Lawrence auf - hooray! Ich stimme dir zu, Wehwalt, sie ist eine großartige Schauspielerin und das ist sie auch in diesem Film. Aber ihr Charakter? Auch mehr so meh.
Die beiden haben es einfach nicht geschafft, dass ich mit ihnen mitfühle, obwohl ich beide sehr gerne mag. Und das ist verdammt schade.

Okay, Plot. Oh Gott, der Plot. Also, erstmal würd ich gern dem Idioten, der den Trailer gemacht hat, eine auf den Deckel geben, denn er erweckt einen ziemlich falschen Eindruck.
Dann: Warum ist es kein Plottwist, dass Chris Pratt Jennifer Lawrence mit Absicht aufgeweckt hat? Scheiße, das wäre genial geworden. Dann hätte das mehr ein psychologischer Horrorfilm werden können. Aber stattdessen kriegen wir detailliert mit, wie Chris Pratt sich über Monate hinweg überlegt, ob er sie nun aufwecken soll oder nicht.
Wahrscheinlich haben die Macher versucht, ihn menschlich wirken zu lassen. Und ja, es ist irgendwie menschlich und irgendwie nachvollziehbar, was er macht. Aber wie Jennifer Lawrence im Film sagt - das ist Mord. Er kann noch so verzweifelt gewesen sein, das ... nein, einfach nein. Und wenn das ein Twist am Ende gewesen wäre, hätte das den Film wesentlich besser gemacht.

Stattdessen kriegen wir eine Stunde Chris Pratt als Robinson Crusoe in der Bar aus The Shining, dann eine halbe Stunde eine Liebesgeschichte zwischen einem Entführer und einem unwissenden Opfer und dann ein Klischeefest, indem Chris Pratt sich heldenhaft opfert und dann grade noch so wiederbelebt wird. Wooow.

Der Film hatte für mich nicht eine Überraschung, keine einnehmenden Charaktere und - vor allem - keine spannende Handlung. An keinem Punkt.
Meiner Meinung nach hatte der Android noch am meisten Persönlichkeit.
Und das alles ist schon ziemlich traurig, weil der Film durchaus viele Szenen mit Potential hatte, aus denen man etwas hätte machen können.
Aber stattdessen ist er einfach fad :-/


(Verschwendung, die: Lawrence Fishburne für ein paar Szenen besetzen und ihn sofort umbringen. Andy García für ungefähr fünf Sekunden besetzen und ihn nicht mal ein Wort sagen lassen.)
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Re: Passengers
Beitrag am Mi 12 Jul 2017 - 10:53 von Wehwalt
Echt witzig. Star Wars verteidigst Du mit Zähnen und Klauen, und dann hierüber so ein Verriß. Die Beurteilung von Filmen ist, wie man wieder mal sieht, eine sehr subjektive Sache!

Was meinst Du mit Plottwist? Daß es besser gewesen wäre, man hätte erst am Schluß erfahren, daß dieser Chris Pratt das Mädel selbst aufgeweckt hat? Na gut, meinetwegen ... hätte man machen können. Wäre halt ein anderer Film geworden.
Aber was ist an der nun vorgeführten Problematik so unwert der phantastischen und psychologischen Ausarbeitung? Ich finde es einen ziemlich interessanten Konflikt - für ihn wie für sie. Er ist unschuldig in der Situation, entweder jahrzehntelang einsam sein oder einer anderen Unschuldigen das Leben zerstören zu müssen. Und sie, nachdem sie alles erfahren hat, ist vollkommen verständlicherweise verzweifelt und böse - aber ihr allmähliches Dreinfinden und Annehmen der Situation ist auch nachvollziehbar und interessant dargestellt.
Wieso aber hätte das jetzt ein Trailer verraten müssen? Ich verstehe Deine Erwartung an den Trailer nicht.

Schön, wenn zu irgendwelchen Kommentaren, die man auch selbst schon wieder vergessen hat, nach einem halben Jahr plötzlich doch wieder was erscheint.
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Re: Passengers
Beitrag am Fr 14 Jul 2017 - 8:24 von DoomschOfGallifrey
Was heißt, ich verteidige Star Wars mit Zähnen und Klauen? Ich wollte eine halbwegs differenzierte Auseinandersetzung und kein "ja, ist halt scheiße" in drei Sätzen über einen Film, der ich offensichtlich null interessiert hat.
Mir wär's auch lieber, ich könnte was Positives über Passengers schreiben, denn die Thematik hat mich wirklich interessiert, aber ich konnte es einfach nicht finden - und ja, das ist eine subjektive Meinung, aber eine, die ich auch darlegen möchte.
(Yayy, Diskussion (: )

Genau das meine ich mit Plottwist, ja. Und ja, das wäre ein anderer Film geworden. Aber einer mit Überraschungen.
Der Trailer erweckt einen sehr falschen Eindruck - zuerst mal sieht es so aus, als würden die beiden gleichzeitig aufwachen, was nicht der Fall ist. Okay, damit kann ich leben. Und der Trailer endet mit Chris Pratts Worten "there's a reason we woke up early". Hier wird also der Eindruck eines Mysteriums vermittelt, irgendwas ist nicht in Ordnung, irgendwas stimmt nicht. Und der Film macht absolut null Geheimnis draus, was das Problem ist. Das Allererste, was wir sehen, ist der Asteroid, der das Schiff beschädigt. Und von da an gehen wir jeden einzelnen Schritt mit, es gibt keine einzige Überraschung.

Ja, du hast recht, an sich ist es ein ziemlich interessanter Konflikt. Und ich hab ja gesagt, was Chris Pratts Charakter gemacht hat, ist absolut nachvollziehbar. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es einfach scheiße mies war. Es ist einigermaßen gut dargestellt, wie Jennifer Lawrence' Charakter erst einmal vollkommen durchdreht und dann langsam lernt, mit der Situation umzugehen - aber wieder was mit ihm anfangen? Ich ... argh. Wie soll mir Chris Pratts Charakter sympathisch sein? Denn das will der Film ja, dass ich auf seiner Seite bin. Aber das ist auf eine Weise unverzeihlich, die eigentlich nicht in so eine Sci-Fi-Romanze passt.

Der Film wäre wahrscheinlich gern sehr psychologisch geworden. Aber das konnte er in meinen Augen einfach nicht rüberbringen. Wie gesagt, da waren sehr viele gute Ansätze da, einige Szenen, die wirklich Potential hatten. Aber es wurde einfach nichts damit gemacht. Und letzten Endes war es nur eine Liebesgeschichte mit einem Twist, der nicht vollkommen ausgenutzt wurde.

Wehwalt schrieb:
Er ist unschuldig in der Situation, entweder jahrzehntelang einsam sein oder einer anderen Unschuldigen das Leben zerstören zu müssen.

Oder er wählt die dritte Option und bringt sich um - ja, das war im Film und das war eine der wirklich guten Szenen, wie ich finde.
Aber auch da hätte man noch mehr draus machen können.
 

Passengers

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